Es geht auch ohne Vertrag

Trotz unseres leidenschaftlichen Plädoyers für die Definition von Erfolg und eine erfolgsorientierte Vergütung für Beratungs- und Interim Management Leistungen erbringen auch wir regelmäßig Leistungen, die pauschal oder nach Zeitaufwand abgerechnet werden.

Auch wenn dabei die aus unserer Sicht so wichtige Definition eines mit dem Engagement angestrebten Ziels leider oft zu kurz kommt, hat diese Art der Beauftragungen auch einen Vorteil: Der mit dem Engagement verbundene administrative Aufwand kann sehr gering gehalten werden.

Zunächst geht es lediglich um die Vereinbarung einer zu erbringenden Leistung und deren Vergütung. Diese kann inhaltlich grob gehalten sein, die Parteien können sich auf kontinuierliche Verfeinerung und ggf. auch sinnvolle einvernehmliche Anpassungen im Laufe der Leistungserbringung einigen.
Einer schriftlichen Fixierung bedarf dies nicht unbedingt. Oft ist eine zusammenfassende Gesprächsnotiz ausreichend, einen formalen Vertrag braucht es dazu in den seltensten Fällen.

Natürlich bedarf es dafür des uneingeschränkten gegenseitigen Vertrauens.

Um das damit dennoch verbundene wirtschaftliche Risiko fair zu verteilen, muss lediglich eine entsprechende Zahlungsvereinbarung getroffen werden.
So vereinbaren wir z.B. üblicherweise die Zahlung einer sog. »Engagement Fee« i.H.v. ca. 75% der vereinbarten monatlichen Vergütung, die den Beginn der Leistungserbringung triggert. Anschließend stellen wir unsere Leistungen monatlich im Nachhinein mit einem Zahlungsziel von 14 Tagen in Rechnung.
So trägt der Auftraggeber zunächst das wirtschaftliche Risiko i.H.v. ca. 75% der monatlichen Vergütung, im Verlauf der Leistungserbringung geht das Risiko kontinuierlich auf uns über und bleibt nach 6 Wochen bei 75% zu unseren Lasten.
Nach Abschluss unserer Leistungen stellen wir eine Schlussrechnung unter Anrechnung der Engagement Fee.

Somit kann der administrative Aufwand auf ggf. parallel zu treffende Vereinbarungen von Erfolgsprovisionen konzentriert und insgesamt minimiert werden.